
Space Factory
Off-site-Holzbau

Kunde
Space Factory
Standort
South Korea
Kategorie
Software
Die Herausforderung
Space Factory benötigte eine digitale Plattform, um den Übergang von traditionellen, projektbasierten Abläufen hin zu einem skalierbaren, systemgesteuerten Ansatz für modulares Wohnen zu unterstützen. Das Ziel war nicht nur Visualisierung, sondern eine praxistaugliche Entwurfsumgebung, in der Grundrisse schnell konfiguriert werden, standardisierte Komponenten kontrolliert und fertigbar bleiben und nicht-technische Nutzer eigenständig Optionen erkunden können — mit einer Entwurfslogik, die direkt mit der Fertigung im Werk übereinstimmt.
Unsere Lösung
Creatomus entwickelte eine maßgeschneiderte Version des Modular Designer für Space Factory, abgestimmt auf koreanische Abläufe und Produktionslogik im modularen Holzbau. Das System wurde gemeinsam mit Space Factory öffentlich auf der Korea Build 2025 vorgestellt, wo die erste Umsetzung des Konfigurators präsentiert wurde.
Parametrische modulare Konfiguration mit dynamischer Raum- und Grundrisserzeugung
Flexible Platzierung von Öffnungen, Treppen und Standardraumelementen
Integrierte modulare Systemregeln, die jeden Entwurf fertigbar halten
KI-gestützte Visualisierung und Produktionsanbindung über ArchiCAD und ArchiFrame
Die Zusammenarbeit bestätigte außerdem, dass sich die Creatomus-Plattform an hochindustrialisierte Fertigungsumgebungen außerhalb Europas anpassen lässt — einschließlich Werken, die mit einer Holzproduktionslogik im Weinmann-Stil arbeiten.
Das Ergebnis
Die Zusammenarbeit mit Space Factory wurde zu einem wichtigen Meilenstein für die internationale Entwicklung der Creatomus-Plattform.
Erfolgreiche Lokalisierung des Systems für den koreanischen Markt
Direkte Kompatibilität zwischen digitaler Konfiguration und industrieller Produktionslogik
Schnellere Entwurfserkundung ohne Verlust der Systemkontrolle
Eine skalierbare Grundlage für künftige BIM- und Produktionsintegrationen
Eine der klarsten Erkenntnisse aus Korea: Industrialisiertes Bauen gelingt, wenn Architektur, Fertigung und digitale Systeme parallel entwickelt werden — nicht nacheinander.
Die Zusammenarbeit zeigte, wie Konfiguratortechnologie echte industrielle, modulare Produktionsabläufe unterstützen kann — nicht nur die Visualisierung.


